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Scheidegg Triathlon<br />07 32
Scheidegg Triathlon
07 32

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Jugilager vom 26.9. – 3.10.09, in Zwischenflüh

34 Kinder, bestehend aus 11 Knaben und 23 Mädchen, und 10 Leiterinnen und Leiter der Jugi und Mädchenriege Gelterkinden machten sich am 26.9. auf den Weg nach Zwischenflüh. Gemeinsam wollten wir eine polysportive Woche erleben.

Leicht getrübt wurde diese durch eine Magen-Darm-Grippe, welche sich in unserem Lagerhaus einnistete und nur rund fünf Kinder und vier LeiterInnen verschont liess (Was dann auch als Lagermotto auf vielen Lager-T-Shirts verewigt wurde: „Isst du noch oder kotzt du schon?“). Es kam für ein paar LeiterInnen zu schlaflosen Nächten, da Nachtschichten eingelegt werden mussten. Jedoch wurden alle immer wieder so schnell als möglich „aufgepeppelt“, damit sie das abwechslungsreiche Programm geniessen konnten.

So spielten wir in dieser Woche Frisbee, Unihockey, Fussball, Volleyball, das Harry-Potter-Spiel Quidditch, turnten an Geräten, kletterten an der Kletterwand, gingen Wandern und Trottinett fahren und und und. Auch am Abend wurde es nie langweilig: Ob Steckbriefe verfassen, Quiz lösen, beim Kasino Sugus verdienen, ein Fackellauf mit viel Gesang oder natürlich die Disco am letzten Abend, immer war was los.

Nachstehend nun die Tagesberichte und Lagergedichte der Kinder (original!).

Samstag, 26.9.09:

Wir traffen uns um 9:10 hinter dem Bahnhof. 9:37 machten wir uns auf den Weg nach Zwischenflüh. Nach 3mal umsteigen kamen wir im Lagerhaus „Alpenrose“ um 12 Uhr an.
Wir mussten bis ca. 13:30 Uhr warten bis wir in das Haus konnten. Wir wurden dann in unsere Zimmer eingeteilt. Wir hatten uns danach das Zimmer eingerichtet.
Dann machten wir noch einen Bilder OL damit wir die Umgebung besser kennen lernen. Und dann spielten wir noch ein paar Spiele.
Dann gab es Spagetti Bolognese. Nach dem Essen machten wir einen Steckbrief. Da musten wir unseren Lieblings Sportler, Lieblings Musik, was man von dem Lager erwartet und vieles mehr draufschreiben.
Der Tag war toll, wir drei freuen uns auf die lustige Woche!
Jan, Carolin, Amira

Jugilager gross ob klein
alle finden es so fein.
Den jetzt können wir nichts mehr sagen
den alle sind im gleichen Wagen.
Jemand schleift die Grippe an
darum sind jetzt alle dran.
Unser Lagerhaus ist am tollän Ort
dort treiben wir sehr viel Sport.
Das Gedicht geht langsam zu Bette
Darum sagen wir jetzt gutes zum Ende!
Linda, Julie, Jessi, Bettina

Sonntag, 27.9.09:

Am Morgen haben wir Sonntagsmaler gemacht. Nachdem sind wir in die Turnhalle gelaufen. Dan haben wir 3 Gruppen gebieldet.
Bei Bea, Anna-Tina, Jenny und Michi haben wir Geräteturnen und Akrobatik gehabt. Bei Dönis (Anmerkung von Bea: Unser J&S-Coach, ist extra für einen Tag angereist!) uns Lisa haben wir Frisbee gespielt und bei Studi und Tomaso haben wir Quidditch gespielt. Am töllsten war Quidditch. Der Sucher suchte den Apfel, der Treiber probierte die Feldspieler abzuschiessen mit einem Softball. Die Feldspieler versuchten Tore zu schiessen mit dem Quaffel. Die Mannschaft mit den meisten Punkten gewann.
Im Geräteturnen haben wir Boden geturnt und Akrobatische Figuren geübt und verschiedene Sprünge gemacht.
Nach dem feinen Abendessen giengen wir in den Wald mit Fackeln. Weil ein paar gestern abend nicht braf waren, mussten wir schon um 21:30 statt um 22:00 ins Bett.
Simon, Lona, Jessica, Isabelle, Naomi


Die Berge sind hier schön, so lustig wie ein Föhn.
Wir sitzen hier im Zuhg, die Zeit geht wie im Flug.
Wir sind die Mauntonbike Strecke hinunter gelaufen, und durften auch schon süssen kaufen.
Das Essen hier ist fein drum ist auch alles mein.
Die Grippe hir geht rum drum sitzen wir hier rum.
Ilaria, Sarah, Lena, Romana

Montag, 28.9.09:

Wir haben das Einwärmen bei Campo gemacht. Dann haben wir „Bärenfangis“ gespielt. Wir machten uns auf den Weg zur Turnhalle. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf gross und klein. Die grossen gingen auf die Wiese Volleyball spielen, die kleinen Unyhockey. Nachher gingen die grösseren Unyhockey spielen und die kleineren Ball über die Schnur. Dann gab es „Znüni“, dann ging es weiter das die kleinen Fussball spilten und die grossen gingen zu Jenny tanzen. Und danach gingen die älteren wider zur Turnhalle runter, Fussball spielen und die jüngeren tanzen. Am Schluss gingen alle wider ins Lagerhaus und es gab ein feiner Abendessen. Und danach ins Bett.
Manuela, Linda, Ivo S., Ivo G.

Mir sind do in Zwüschenflüh
und hei mega viel z`düe.
Turne chönne mr alli
aber no besser spiele mir Halli Galli.
Uf dr Packig schtoht: Auf die Glocke fertig los,
das finde mir ganz famos.
Plötzlich chotze mir alli d`Better voll,
das isch aber irgendwie nit so toll.
Verbi isch jetzt s grosse Ch…,
drum chönne mir jetzt wieder motze.
Mir wüsse nid öb`s d Leiter checke,
aber mir findes zum verrege.
Mir mache jetzt aber e Pause,
süscht chömme eus no meh so Flause.
Tamara, Carolin, Schümli, Niina

Dienstag, 29.9.09 :

Wie jeden Morgen wurden wir um 7.30 Uhr von den Leitern geweckt und gingen frühstücken. Später gingen wir zum Einturnen mit Anna-Tina. Wir tanzten zu 2 Songs. Danach gingen die Älteren in die Halle und die Jüngeren blieben auf dem Platz vor dem Haus. Im 1. Block übten die Älteren Hoch- und Weitsprung und die Jüngeren Basketball. Um 11.00 Uhr gab es dann endlich unser hart erarbeitetes Znüni. Im 2. Block wechselten die 2 Gruppen den Standort und die Sportart. Die Älteren blieben auf dem Platz und spielten Basketball und die Jüngeren gingen zur Turnhalle und übten Hoch- und Weitsprung. Danach gab es punkt 12.40 Uhr da wohl verdiente Mittagessen. Es gab sehr guten, warmen Fleischkäse mit Brot, Käse, Aufschnitt, Gurken und Salat.
Später gingen wir zum Einlaufen mit Tomaso. Wir spielten „Farbige Maa“ und englische Bulldoge. Nach dem Einwärmen teilten sich die Älteren in 2 Gruppen auf. Die einen spielten mit Thomas Ping-Pong und die anderen übten mit Bea jonglieren. Die Jüngeren übten zur selben Zeit auf dem Platz den Tanz mit Jenny. Nach dem 3. Block zeigten alle zusammen noch den Tanz den Leitern.
Nach qualvollen 1 ½ Stunden hatten wir endlich unsere verdiente Freizeit und das drei Stunden lang. Fast alle plünderten das Dorflädeli.
Um 18.30 Uhr gingen wir alle nicht hungrig wegen dem Dorflädeli zum Abendessen. Und jetzt sitzen wir auf dem Sofa und schreiben diesen Bericht.
Nina

Das Lager macht Spass
und ab und zue isches nass
Wir machen coole Tischi
Das kann mann auch im Pyschi.
Grätturne, Frisbee, Basketball,
das verpasse mir uf gar kei Fall.
Bim Fackellauf am Obe,
do het me chönne überhole.
Mit turne alli gross und chli
drum sind mir alli derbi.
Simon, Fabienne, Manuela, Luana

Mittwoch, 30.9.09:

Heute mussten wir erst um 8.00 Uhr aufstehen wegen der Wanderung. Wir hatten auch einen Geburtstagskind. Es war Naomi, sie wurde 12 Jahre alt.
Um 9.55 Uhr liefen wir mit 19 von 34 Kindern und 5 von 13 Leitern ab. Zuerst liefen wir nach Entschwil und weiter zum Schwarzenberg. Auf dem Weg auf den Schwarzenberg mussten uns Martin und Studi leider verlassen, denn Martin wurde es plötzlich unwohl. Auf dem Weg zum Gipfel, assen wir noch unser feines Zmittag. Oben angekommen, jammerten alle es sei viel zu anstrengend und sie wollen nicht mehr weiter laufen, sondern mit der Seilbahn runterfahren. Doch die Leiter blieben hart und alle mussten den Berg wieder runter laufen. Unten angekommen waren alle froh und gingen sofort unter die Dusche.
Wie immer gab es um 18.30 Uhr das Abendessen. Es gab selbst gemachte Spätzli, irgendeine Fleischrolle und Erbsen und Rüebli. Es war wie immer sehr fein.
Jetzt hocken wir auf dem Sofa und schreiben diesen Bericht und warten bis um 20.15 Uhr bis das Abendprogramm anfängt.
Nina, Schümli

Euses Lagerhuus isch am ä tolle Ort,
döt mache mir sehr fill Sport.
Im Lager sind fast alli chrank
Drum isch euses Huus net ganz blank.
D Leiter chönd eus nid vurspräche,
das mir hüt ned wärde bräche.
Ivo, Nick

Donnerstag, 1.10.09:

Am Morgen waren wir nicht aus dem Bett gestanden sondern aus dem Bett gegumpt (da mit Pfannendeckel geweckt). Das Morgenessen war gleich wie immer und dann das Einlaufen bei Studi: Wir machten zu der Musik verschiedene Tänze.
Wir machten Gruppen, die kleinen und die grossen. Die kleinen gingen auf den Trottiberg und furten danach runter, aber leider war Julia Logo umgefallen. In der Zeit als die kleinen Trotti fuhren, hatten die grossen Spass beim klettern und Intercross das war lustig. Danach gingen wir Mittagessen. Es gab Suppe mit Brot, Wienerli, Landieger und zum Trinken Sirup. Nach dem Mittagessen wechselte es. Die Grossen gingen Trotti fahren. Bis wir oben waren dort wo die Trottis standen war es ziemlich anstrengend Weil die grösseren bisschen schneller waren, durften wir nochmals fahren, aber fuhren mit dem Bähnchen rauf. Es war lustig. Es wäre toll gewesen wenn es Schnee gehabt hatte, weil es glustette zu fahren. Die Trottis gingen uach mit der Sesselbahn rauf. Dann fuhren wir noch mal runter und gingen in das Haus Alpenrose zurück.
Das Nachtessen gab es um 18.20 Uhr und es gab Hörnli mit Fleisch.
Am Abend machten wir noch das Abend- und Nachtprogramm (T-Shirt unterschreiben, plus Lagergedicht). Und schliesslich gingen wir dan ins Bett und schlaffen.
Tamara, Romana, Luana, Aline, Julie

S Jugilager für gross und chli isch de bringer fahrt voll i.
Dr OL lisch de hit drum möche mir alli mit.
Am 2. Tag isch der erschti chrank und am 3 Tag sind alli blank.
Mir münd alli ind Better ch… drum hend d Leiter vill zum putze.
Die Grippe goht aber schnäll verbi drum chönne mir wieder glücklich si.
Am 7. Tag gönd alli häi drum säge mir alli jetzt tschüss by by!
Luki, Ivo, Debi, Amira

Freitag, 2.10.09:

Als wir morgens früh mit dem Bus nach Oey fuhren wussten alle schon was wir machen. Dann liefen wir zur Turnhalle. Dort spielten wir Quidditch und übten uns im Ringturnen. Nach dem thurnen kam unser Kochteam mit dem essen an. Das essen war wie immer super gut.
Nach dem Mittagessen spielten wir ein Sittzball. Nach dem Sittzball gingen wir rüber zur Olympiade. Dort starteten wir verschiedene Wettkämpfe: Seilhüpfen, Schwedenkastenstafette, Turmbauen, Zielwerfen, Hindernisparocur, Sportphantomimen, Kegeln, Sprossenwandklettern. Die Olympiade war sehr toll. Nachdem wir alles zusammengepackt hatten liefen wir zurück zur Busstation und fuhren nach Hause. Zuhause machten wir noch ein Gruppenfoto, und assen noch super Fotzelschnitten zu Abendessen.
Julia, Marco, Anja, Deborah, Joni

Das Lagerhaus ist schön wir haben fast nie Föhn.
Wir haben jeden Tag Emptli wir sehen aber nie ein Entli.
Das essen war meistens gut somit brauchten wir keinen Hut.
Das Kasino war sehr toll die Kasse auch sehr vol.
Die Gripe geht hir rum darum sitzen wir herum.
Wir sind auf der Mantenbeik strecke gelaufen dürfen auch schon süsses kaufen.
Daniel, Lona, Anja, Julia

Wie man aus den Berichten lesen kann, erlebten wir eine unvergessliche und zum Glück unfallfreie Woche. Auch wir Leiterinnen und Leiter waren sehr zufrieden mit dem, was wir auf die Beine gestellt hatten. Ein wenig froh waren wir, als der Samstag näher rückte, denn eine Woche mit vielen Kranken zerrt sehr an den Kräften jedes Einzelnen. Doch das Positive überwiegt und wir freuen uns auf das hoffentlich nächste Jugilager!

Bedanken möchten wir uns ganz herzlich bei
à unserem Küchenteam Bernadette, Eva und Christoph: Es war jeden Tag wieder eine Überraschung was sie uns herzauberten!
à und natürlich allen die uns in irgendeiner Form unterstützt haben, sei es mit Naturalspenden oder einen Zustupf! Merci!
Auch ein grosses MERCI an das Leitungsteam, alle haben Grosses geleistet in dieser Woche!
Und was jetzt noch vergessen wurde zu dem sag ich nur:

3 – 2 – 1 z `schpoot! ;-)

Fürs Leitigsteam

Bea Schafroth